Rechenschwäche
Schätzungen zufolge sind 3 – 7% der Grundschüler extrem rechenschwach.

Rechenschwäche

Schätzungen zufolge sind 3 – 7% der Grundschüler extrem rechenschwach.

Eine Rechenschwäche liegt häufig dann vor, wenn grundlegende Rechenfähigkeiten nicht beherrscht werden, Zahlen-und Mengenvorstellungen unklar sind.

Kennzeichnend ist auch hier, dass eine Diskrepanz zur sonstigen Schulleistung und zur Intelligenz des Kindes besteht,

Eine förderungsbedürftige Rechenschwäche hält man bei ca. 15 % der Grundschüler laut Lorenz gegeben.

Auf eine Rechenschwäche können folgende Symptome hinweisen:

  • Intensives Üben bringt kaum Fortschritte
  • kein Lösungsansatz bei Textaufgaben
  • Mengen werden immer abgezählt
  • Aufgaben werden zählend gelöst
  • Viele Fehler bei Grundrechenarten
  • Stellenwerte haben keine Bedeutung
  • Kopfrechnen schwach
  • Zeitnot beim Rechnen

Wenn Sie Anzeichen bei Ihrem Kind sehen, vereinbaren Sie einen Termin bei einem Psycholgen oder Psychiater, der dies überprüfen kann. Dabei ist wichtig auch immer die Konzentrationsfähigkeit mit überprüfen zu lassen.

Wenn sich Ihr Verdacht bestätigt, gehen Sie mit der Diagnose zum Landkreis und informieren sich über die Lerntherapie.

In der Ergotherapie darf die Rechenschwäche nicht behandelt werden, da diese nicht im Leistungskatalog der Ergotherapie enthalten ist.

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